Die Arbeiterwohlfahrt ist einer der sechs Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege.
Mit ehrenamtlichem Engagement und professionellen Dienstleistungen kämpft die Arbeiterwohlfahrt für eine sozial gerechte Gesellschaft.
Die AWO bestimmt ihr Handeln durch die Werte Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit.
| AWO bundesweit | ||||
|---|---|---|---|---|
| Mitglieder | 410.000 | |||
| Hauptamtliche | 146.000 | |||
| Ehrenamtliche | 100.000 | |||
| Zivildienstleistende | 3.800 | |||
| Einrichtungen und Dienste über 13.000 mit 350.000 Betten bzw. Plätzen | ||||
| AWO Struktur | ||
|---|---|---|
| Bundesvorstand | 17 | Mitglieder |
| Bundesausschuss | 98 | Mitglieder |
| Bundeskonferenz | 440 | Delegierte |
| Bundesverband | ||
| Landes- und Bezirksverbände | 29 | |
| Kreisverbände | 480 | |
| Ortsvereine | 3.800 | |
Stand 2005
Nach dem ersten Weltkrieg lebten in Deutschland Millionen Menschen in Hunger und Not. Auf Initiative der sozialdemokratischen Reichstagsabgeordneten Marie Juchacz wurde der Hauptausschuss für Arbeiterwohlfahrt ins Leben gerufen. Maßgebliches Ziel: Der Massenverelendung entgegenzutreten. Insbesondere der nicht konfessionell gebundenen Arbeiterschaft stand die sozialdemokratische Hilfs- und Wohlfahrtsorganisation in diesen Notjahren zur Seite. In den zwanziger Jahren wuchs die AWO auf mehrere Millionen Mitglieder und baute ein Vielzahl von Diensten und Einrichtungen auf; Nähstuben, Mittagstische, Werkstätten, Kinderheime. In Ablösung der unterdrückenden Armenpflege des alten Kaiserregimes trug die AWO die Idee der Selbsthilfe und Solidarität in die Wohlfahrtspflege hinein. 1933 wurde die Arbeiterwohlfahrt von den Nationalsozialisten verboten. Mit dem Ende des zweiten Weltkrieges 1945 begann im Westen Deutschlands auch der Wiederaufbau der AWO. Sie wurde 1946 in Hannover als parteipolitisch und konfessionell unabhängige und selbstständige Organisation neu gegründet und erlebte einen raschen Aufschwung. Dazu kam es im Osten erst Anfang der neunziger Jahre.
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