Über 200 Teddybären, ein jeder von ihnen mit Charme und Charakter, vereint die Ausstellung des passionierten Hobbysammlers Lutz Reike aus Radebeul. Teddys aus allen Jahrzehnten lassen die hundertjährige Geschichte lebendig werden.
Angefangen hat alles im Jahr 1902 mit einem Jagdausflug des amerikanischen Präsidenten Theodore Roosevelt, auch Teddy genannt. Er weigerte sich, einen jungen Schwarzbären zu erschießen, den man ihm als Ersatz für die ausgebliebene Jagdbeute anbot. Nach dieser Begebenheit soll der russische Einwanderer Morris Michtom einen von seiner Frau Rose entworfenen Spielzeugbären in New York auf den Markt gebracht haben, mit Genehmigung des Präsidenten unter dem Namen "Teddy´s bear".
In Deutschland begab es sich zur selben Zeit, dass Margarete Steiff, Unternehmerin aus Giengen bei Ulm, ihren Neffen Richard mit dem Entwurf verschiedener Stofftiere beauftragte. 1902 entwickelte er den ersten beweglichen Spielzeugbären. So, wie 1903 auf der Leipziger Frühjahrsmesse erstmalig vorgestellt, ist ein Teddybär auch in unserer Ausstellung zu finden: mit spitzer Schnauze, schwarzen Schuhknopfaugen, abstehenden Ohren, einem Buckel, langen Armen und Riesenfüßen.
Der Teddybär liegt nach wie vor in der Beliebtheitsskala des Spielzeugs vorn. Was fasziniert uns so an ihm? Die Ausstellung gibt Antworten, anschaulich und fundiert.
Bereiche der Ausstellung
Teddygeschichten sind Lebensgeschichten. Auch Sie können Ihren Teddybären mit seiner Geschichte als Leihgabe in unserer Ausstellung zeigen.
Kontakt: Lutz Reike, Funk 0177 3101693, lutz.reike@gmx.de
Besuch täglich 9 - 18 Uhr
Gruppen bitte Anmeldung unter Telefon 0351 2042-0
Ausstellung bis 7.10.2007
Galerie