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AWO zu Anschlag in Halle: Rechtsradikalismus endlich entschlossen bekämpfen

Zum Anschlag auf eine Synagoge in Halle erklärt Wolfgang Stadler, Vorstandsvorsitzender des AWO Bundesverbandes:

„Wir sind zutiefst erschüttert über den antisemitischen Anschlag in Halle. Wir trauern um die ermordeten Menschen und mit ihren Angehörigen. Unsere Solidarität gilt ihnen und der jüdischen Gemeinde. Es ist abscheulich, dass Rechtsradikale in Deutschland wieder Synagogen stürmen und jüdische Menschen töten wollen. Wer bei dieser entsetzlichen Gewalttat von „Alarmsignalen“ und Einzeltätern spricht, ignoriert oder verharmlost, was seit Langem offensichtlich ist: Rechte Hetzer und Gewalttäter agieren immer unverfrorener gegen unser friedliches Zusammenleben. Die Duldung rechter Grenzverletzungen in den zurückliegenden Jahren ist mitverantwortlich für ein Klima, in dem Menschen sich zu solchen Taten berufen fühlen. Die Trägheit von Politik und Gesellschaft angesichts dieser Bedrohung ist ein Skandal. Sie kostet Menschenleben! Wir müssen unsere Mitmenschen schützen und unser friedliches Zusammenleben: Rechtsradikalismus muss endlich konsequent und entschlossen bekämpft werden."

AWO Bundesverband e.V.
Pressesprecherin Jennifer Rotter
Tel. +49 30 26309-218
jennifer.rotter@awo.org
www.awo.org

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