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100 Jahre AWO

Angebote für Kinder und Jugendliche

Theaterprojekt "Hau ab du Angst!" für Klassen 2-4

Die Fachstelle "Shukura" organisiert Aufführungen des Theaterstückes mit dem Musiktheater Springinsfeld. Das Stück bietet auf lustige, spannende, märchenhafte und ermutigende Art und eine gute Grundlage zur Weiterarbeit an den Präventionsthemen und wird von Shukura in zwei Unterrichtsstunden mit der Klasse nachbereitet. Eltern und Bezugspersonen werden durch eine Veranstaltung für Erwachsene einbezogen.

Inhalt des Stückes
Lotte, frech und unerschrocken, ist zu Besuch auf der Burg ihres Onkels, dem Ritter Doppelherz. Eines Nachts erhält sie unheimlichen Besuch. Als sie Onkel Doppelherz davon erzählt, erklärt er, dass das ein Traum gewesen sein muss. Seine Burg sei schließlich sehr sicher. Zum Glück ist da noch Madame Frosch, die sich im Brunnen versteckt hält. Gemeinsam schmieden die beiden einen Plan… Das Stück greift das Recht auf eigene Gefühle und den Unterschied zwischen guten und schlechten Geheimnissen auf. Die Zuschauer erfahren, dass sie Grenzen setzen dürfen und wie man Hilfe finden kann, wenn das Recht auf den eigenen Körper verletzt wurde.

Präventionsprogramm "Mein Körper gehört mir" für Klassen 3-4

Manchmal werden die Rechte von Kindern durch andere Kinder, Jugendliche oder (oft vertrauten) Erwachsene verletzt. Was können Kinder in so einem Fall tun? In einem 5-stündigen und einem 2-stündigen Workshop erarbeiten Mitarbeiterinnen von "Shukura" mit den Schülern in Rollenspielen, anderen theaterpädagogischen Elementen und Gesprächsrunden kindgemäße Lösungen für den Umgang mit so einer schwierigen Situation. Die Kinder werden altersgemäß über sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche und über Hilfeangebote informiert.

Ein Morgen an einer Grundschule. Unterrichtszeit. Stille im Hof und auf den Fluren. Plötzlich ein ungewöhnlich lauter Schrei aus dem Zimmer der 4. Klasse. Kinder und einige Erwachsene stehen im Kreis, halten die Hände auf den Bauch. Tief aus dem Bauch soll er kommen, der Schreckschrei, den sie üben. Er soll bei einem Übergriff helfen, die lähmende Angst zu verlieren. Er verursacht Überraschung beim Täter, die die Kinder nutzen können, um schnell wegzulaufen...

Die Kinder werden mit Hilfe von Rollenspielen schrittweise an die Thematik sexuelle Gewalt herangeführt. Im Workshop geht es um Kinderrechte. In Rollenspielen werden mit den Kindern realistische Strategien erarbeitet, wie sie in Situationen von Grenzüberschreitungen handeln können. Sie erfahren, dass es Erwachsene gibt, mit denen man über Sorgen sprechen kann, die sie unterstützen und ihnen helfen. Im Spiel können die Kinder solche Lösungen ausprobieren und sich dabei ihrer eigenen Kräfte und Stärken bewusst werden.

Eines der Rollenspiele spricht schließlich direkt das Thema sexuellen Missbrauchs an: Maxi ist jeden Samstag zu Besuch bei Lieblingsonkel Harald und Lieblingstante Gisela. Onkel Harald nimmt für Maxi immer die Kinderfilme auf, die sie unter der Woche nicht ansehen kann. Neuerdings betatscht er sie und verlangt als Gegenleistung für Geschenke Küsse. Maxi ist verstört und weiß nicht, wie sie auf die Zudringlichkeiten ihres Onkels reagieren kann... Ein klares Nein gegenüber vertrauten Personen fällt Kindern besonders schwer. Im Workshop können die Kinder üben, wie das gehen kann. Die wichtigsten Botschaften bei solchen Übergriffen sind: Du bist nicht schuld. Du darfst deine Sorgen Erwachsenen erzählen, zu denen du Vertrauen hast.

Eine andere Spielszene: Eine Mitarbeiterin von "Shukura" spielt ein Kind der 4. Klasse. Das Kind hat Sorgen und wendet sich an eine/n anwesende/n Lehrer/in. Die Schüler haben hier die Möglichkeit zu prüfen, wie ihr/e Lehrer/in im Ernstfall reagieren würde und spüren, dass sie ernst genommen werden würden. Die Verantwortung für die weitere Präventionsarbeit in der Klasse wird dieser Stelle wieder an die/den Lehrer/in zurückgegeben.

Der Workshop schließt mit einer Kindersprechstunde, in der die Kinder alles, was ihnen noch auf den Nägeln brennt, mit den Mitarbeiterinnen von "Shukura" besprechen können.

Der Projekttag ist in eine intensive Vor- und Nachbereitung mit dem/der Klassenlehrer/in und einem/einer weiteren Lehrer/in eingebettet. Die Fachstelle "Shukura" steht den Pädagogen beratend und unterstützend zur Seite.

Die Fortführung der Präventionsarbeit liegt in der Erziehungshaltung des häuslichen Umfeldes. Eine Informationsveranstaltung für Eltern gehört deshalb zum erfolgreichen Workshopkonzept der Fachstelle "Shukura".

Präventionsprogramm "Respekt – dein Körper gehört dir" für Klassen 5 und 6

Manchmal werden die Rechte von Kindern durch andere Kinder, Jugendliche oder (oft vertrauten) Erwachsene verletzt. In einem 5-stündigen Workshop erarbeiten Mitarbeiterinnen von "Shukura" mit den Schülern in Rollenspielen, anderen theaterpädagogischen Elementen und Gesprächsrunden altersgemäße Lösungen für den Umgang mit so einer schwierigen Situation. Themenschwerpunkte in diesem Workshop sind Mobbing in der Schule sowie Chancen und Gefahren (z. B. sexualisierte Gewalt) beim Gebrauch neuer Medien (Internet, Handy).

Die Workshops finden vor allem in Schulen statt. Neben der Arbeit mit den Kindern werden sowohl die Klassenlehrer in Vor- und Nachbereitungsgesprächen als auch Eltern und Bezugspersonen mit einer Informationsveranstaltung aktiv in das Angebot einbezogen. Kosten für die Durchführung eines Workshops: 120 €.

„OUT! – Gefangen im Netz“ für Klassen 8 bis 11

Das packend und dicht erzählte Einpersonenstück handelt von den Gefahren durch Cybermobbing im Internet, sexuelle Gewalt unter Gleichaltrigen und Zivilcourage im realen Leben. Die AWO Fachstelle „Shukura“ organisiert das Klassenzimmerstück für Dresdner Schulen. Das Theaterstück vermittelt Normen eines respektvollen Umgangs im Internet und zeigt auf, welche Handlungsmöglichkeiten Schülerinnen und Schüler haben, sich gegen Anmache und sexualisierte Gewalt im Internet zu wehren. Es fördert den Dialog unter den Jugendlichen und zwischen den Generationen.

Die Geschichte
Vicky, 15 Jahre, muss die Schule wechseln. In ihrer alten Klasse ist viel passiert: Mobbing in Internet bis hin zu körperlichen Übergriffen. Dabei ist sie im Grunde recht offensiv, forsch, nicht das "typische" Opfer. Bevor sie das erste Mal in die neue Klasse kommt, erscheint ihr Bruder Dominik, um dort seine Sichtweise auf das Geschehene mitzuteilen. Link zum Trailer

Zeitlicher Rahmen
Zwei Unterrichtstunden mit 45-min. Theaterstück und anschließender Nachbesprechung. Dabei werden die im Theaterstück angesprochenen Themengebiete wie Cybermobbing, sexualisierte Gewalt, Zivilcourage punktuell angesprochen. Eine weitere Bearbeitung der Themen im Unterricht ist wünschenswert.
oder
Drei Unterrichtsstunden mit 45-min. Theaterstück und zwei Unterrichtsstunden Nachbereitung. Die im Stück benannten Themengebiete werden strukturiert aufbereitet und methodisch vielfältig vertieft.

Kosten: 100 Euro/Klasse

Das Theaterstück „Out – Gefangen im Netz", von Knut Winkmann geschrieben und in Zusammenarbeit mit der AWO Fachstelle „Shukura“ von Katja Heiser inszeniert, wird von Sascha Hermeth gespielt.

Das Theaterprojekt "OUT! – Gefangen im Netz" wird durch die Auerbach Stiftung und den AWO Kreisverband Dresden unterstützt.

Aktuelle Informationen Coronavirus

Informationen zu präventiven Maßnahmen im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus erhalten Sie in unseren jeweiligen Einrichtungen. Wir sind telefonisch als Ansprechpartner für Sie jederzeit erreichbar.

Unsere Kindertageseinrichtungen bieten bis zum 17.4. nur eine Notbetreuung an. Bei der Notbetreuung gibt es ab dem 24.3. folgende Änderung: Es reicht nun aus, wenn ein Elternteil in einem systemrelevanten Beruf arbeitet. Die Berufsgruppen wurden erweitert. Bitte bringen Sie dazu einen Nachweis des Arbeitgebers mit.

Unsere Beratungsstellen sind bis zum 20.4. nur telefonisch und per E-Mail erreichbar. Bitte sehen Sie von Besuchen ab. Kurse wurden abgesagt.

Unsere Jugendtreffs und Jugendwerkstätten sind bis zum 20.4. geschlossen.

Unsere Kinderheime sind für Besucher bis zum 20.4. geschlossen.

Unsere Ergotherapie bietet derzeit keine Termine an. Telefonisch sind wir für Sie erreichbar.

Bitte beachten Sie dazu auch die aktuellen Informationen der Landesregierung:

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