AWO Sachsen Soziale Dienste gemeinnützige GmbH | Wir gestalten Zukunft.

25 Jahre AWO Sachsen Soziale Dienste
  • Im AWO Pflegewohnheim Rödern ist am 3. Februar das Impfteam des ASB zur ersten Corona-Schutzimpfung ins Haus gekommen. Zwei Räume wurden für das Impfteam aus Riesa vorbereitet. Einrichtungsleiterin Claudia Zumpe: „Im 10-Minuten-Takt sind die Bewohner und Mitarbeiter eingeplant worden“. Aufklärungsbögen sind vorab verteilt worden. Vor Ort hat dann der Impfarzt bestehende Fragen beantwortet und die Bewohner aufgeklärt. "Die Zusammenarbeit mit Impfteam, Arzt und Apotheker verlief reibungslos, dafür vielen Dank."

    „Es haben sich alle Seniorinnen und Senioren, die geimpft werden können, für die Schutzimpfung angemeldet“, sagte Frau Zumpe. „Auch ein Großteil des Teams wird die beiden Impftermine wahrnehmen.“ Wer in den letzten Wochen infiziert war, konnte nach den aktuellen Regelungen nicht geimpft werden. „Viele Bewohner und viele Mitarbeiter hatten sich im Dezember mit COVID-19 infiziert, leider beklagen wir auch Verstorbene. Das war eine ganz schwierige Situation für uns alle. Unser Mitarbeiterteam hat Enormes geleistet. Von den Angehörigen erhielten wir Dank und Anerkennung.“

    „Der Impfstart kommt für uns acht Wochen zu spät, es ist wichtig, dass die Impfungen nun beginnen“, erläutert Frau Zumpe. Im Vorfeld des Impftermines gab es bei Angehörigen und Bewohnern viele Fragen: Welcher Impfstoff wird genutzt? Ist dieser sicher? Häufig kam auch die Frage auf, ob Nachteile entstehen, wenn man sich nicht impfen lässt. „Nein, selbstverständlich nicht“, sagte Frau Zumpe. „Bei uns hat keiner Nachteile. Wir informieren und beraten, die Entscheidung zur Impfung obliegt jedem selbst.“

    In dem Unternehmen AWO Sachsen Soziale Dienste gemeinnützige GmbH, zu dem auch das Pflegewohnheim in Rödern gehört, haben Geschäftsführung und Betriebsrat die Mitarbeiter aufgerufen, das Angebot zur Schutzimpfung anzunehmen. Claudia Zumpe: „Jeder Geimpfte leistet einen Beitrag zu Bekämpfung der Pandemie, weil damit eine Immunität in der Bevölkerung aufgebaut wird. Wir als Mitarbeiterteam sehen uns gegenüber den Seniorinnen und Senioren, die in unserem Haus leben, in Verantwortung.“