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Fachklinik für Drogenrehabilitation Wermsdorf

Träger: SHM Suchthilfe Mitteldeutschland gGmbH

Ein Therapieangebot für Suchtkranke mit Doppeldiagnosen

Die Fachklinik für Drogenrehabilitation Wermsdorf unterstützt drogenabhängige Menschen auf dem Weg in ein drogenfreies Leben. Ein multiprofessionelles Team von Fachärzten, Psychologen, Sozialpädagogen, Pflegekräften, Sport- und Arbeitstherapeuten ist dabei insbesondere auf die Behandlung von Doppeldiagnosen spezialisiert. Hier wird der Klientel der Drogenabhängigen mit einer schwerwiegenden psychiatrischen Zweitdiagnose, zum Beispiel Psychose oder schweren Persönlichkeitsstörung, eine Gleichzeitigbehandlung von zwei sich gegenseitig verstärkenden Problemlagen geboten. Das Therapieangebot zielt auf Selbstbestimmung statt Drogenabhängigkeit und auf Teilhabe am gesellschaftlichen und Berufsleben.

  • Kapazität von 40 Plätzen
  • Zweibettzimmer mit Sanitärbereich, Wohn- und Speiseräume in fünf Wohnbereichen
  • Kooperation mit dem Fachkrankenhaus Hubertusburg in Wermsdorf, anderen Fachkliniken, Suchtberatungsstellen, Suchtnachsorgeeinrichtungen und weiteren Partnern
  • Behandlung von Rehabilitanden mit Hepatitis und HIV

Unser Schwerpunkt Doppeldiagnosen führt zu einem spezifischen Behandlungsansatz mit folgenden Grundsätzen

  • Individualität in der Behandlung
  • diagnosespezifische Therapie in kleinen Gruppen
  • hoher Anteil an Einzeltherapien
  • integrative Behandlung
  • Förderung von Selbstständigkeit und Eigenverantwortung

Indikation

Das Therapiekonzept der Fachklinik umfasst Doppeldiagnosen, speziell auch Zweitdiagnosen aus dem Bereich ICD-10: F2, F3, F4, F6 und F9.

Einen besonderen Schwerpunkt legt die Klinik auf komorbide Psychosen, psychosenahe Zustände und Diagnosengruppen der Persönlichkeitsstörungen, für die ein übergreifendes Rehabilitationskonzept angeboten wird, das sowohl der Psychose als auch der Drogenbehandlung dient.

Speziell werden in der Einrichtung folgende Diagnosen gemäß ICD-10 behandelt:

  • F11 – F19 Psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen
  • F20 Schizophrene Störungen
  • F21 Schizotype Störung
  • F22 Anhaltende wahnhafte Störungen
  • F23 Akute vorübergehende psychotische Störungen
  • F25 Schizoaffektive Störungen
  • F30 Manische Episode
  • F31 Bipolare affektive Störung
  • F32 Depressive Episode
  • F34 Anhaltende affektive Störungen
  • F38 Andere affektive Störungen
  • F40 Angststörungen
  • F43.1 Posttraumatische Belastungsstörung
  • F60 Persönlichkeitsstörungen
  • F60.3 Emotional instabile Persönlichkeitsstörung
  • F61 Kombinierte und andere Persönlichkeitsstörungen
  • F90 ADHS

Therapiespektrum

Alltagstraining | Angehörigen-/Paargespräche + Therapie | berufliche und soziale Wiedereingliederung | Bewerbungstraining | diagnosespezifische Behandlung, z. B. Psychosetraining | Traumatherapie | Entspannung | Ergotherapie | Ernährungsberatung | externes | Berufspraktikum | Freizeitgestaltung | Genusstraining | geregelte Nachsorge | Hirnleistungstraining | Kontaktherstellung zu Selbsthilfegruppen | kommunikative Bewegungstherapie | Lebenslaufarbeit | Motivationsarbeit | Pharmakotherapie | Problembewältigung | Projekte | Psychoedukation | Psychotherapie | Rückfallprophylaxe | Schematherapie | Selbstmanagement | Skillstraining | soziales Kompetenztraining | Sporttherapie | Stressbewältigung | Suchtverlaufaufarbeitung | Traumatherapie | Verhaltenstherapie | Zukunftsplanung

Verlauf der Therapie

1. Orientierungsphase, ca. 4 - 9 Wochen

Ziele: Eingewöhnung, Motivation, Diagnostik, Erstellen eigener Therapieziele, Verantwortung in der Wohnbereichsorganisation

Inhalte: Ärztliche Aufnahme und Befunderhebung durch alle Fachbereiche, ärztliche Aufnahme und Befunderhebung durch alle Fachbereiche, Klärung wichtiger behördlicher Angelegenheiten, Teilnahme an allen regulären Therapieangeboten, Freizeitgestaltung

Außenkontakte: Brief- und Telefonkontakt, gemeinsame Aktivitäten in der Gruppe, ab dritter Woche Besuch und Ausgang in Begleitung

2. Intensive Therapiephase, ca. 14 Wochen

Ziele: Aufarbeitung der Suchtproblematik, diagnosespezifische Therapieziele, Bearbeitung individueller Therapieziele

Inhalte: Ärztliche Betreuung, Einzel- und Gruppenpsychotherapie, diagnosespezifische Therapieteilnahme, Familien- und Paartherapie, Ergo, Sport- und Bewegungstherapie, Freizeitgestaltung

Außenkontakte: Brief- und Telefonkontakt, Besuche und Heimfahrten, Ausgang allein, Behördengänge

3. Ablösephase, ca. 6 Wochen

Ziele: Geregelte Nachsorge, verstärkte Außenorientierung, Berufsplanung, Zukunftsplanung, geregeltes Wohnverhältnis, Abschluss- und Veränderungsdiagnostik

Inhalte: Einzel- und Gruppenpsychotherapie, Ergo-, Sport- und Bewegungstherapie, Freizeitgestaltung, externes Berufspraktikum, Bewerbertraining, Abschlussgespräche

Außenkontakte: Brief- und Telefonkontakt, Besuche, Ausgang allein, Behördengänge, therapeutisch begründete Heimfahrten


Die Fachklinik für Drogenrehabilitation Wermsdorf wurde im Juli 2010 eingeweiht. Die Rehabilitationsplätze werden vorrangig von der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland, anderen Rentenversicherungen und gesetzlichen Krankenversicherungen belegt.

Kontakt

Fachklinik für Drogenrehabilitation Wermsdorf
Hubertusburg 39
04779 Wermsdorf
in GoogleMaps zeigen
Telefon 034364 8839-0
Telefax 034364 8839-38
info@drogenklinik-wermsdorf.de

Ihre Ansprechpartner

Birgit Friese, Verwaltung und Aufnahmesekretariat
Dr. med. Abiodun Bernard Joseph, Chefarzt

Grundsätzlich ist Folgendes einzuhalten

  • Sicherstellung des Mindestabstandes von 1,5 Metern zwischen Personen
  • wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann: das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen
  • Personen - Mitarbeiter und Besucher - mit grippalen/Atemwegs-Symptomen bleiben dem Betriebsgelände fern bis zur ärztlichen Abklärung bzw. bis ein negativer SARS-CoV2-Test vorliegt

Fragen vor dem Betreten der Einrichtung

  • Erkältungssymptome / Infekt / grippeähnliche Symptome in den letzten 14 Tagen?
  • Kontakt zu Personen mit Infekt, Corona-Erkrankung, Corona-Verdachtsfälle?
  • Aufenthalt in gefährdeten Regionen (Urlaub, Massenveranstaltung, Landkreis mit >50 Fällen) in den letzten 7 Tagen?

Im Falle eine der Fragen mit „Ja“ beantwortet wird: Kein Zutritt zur Fachklinik.

Besuchsregelungen

Es gilt der Grundsatz, soziale Kontakte auf das zwingend Notwendige zu reduzieren.

  • Besucher dürfen generell das Haupthaus nicht betreten, dies dient dem Schutz anderer Rehabilitanden. Sie dürfen sich jedoch unter Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln auf dem Gelände oder im Besucherbereich mit Rehabilitanden treffen.
  • Für Besucher mit Erkältungserscheinungen ist der Zugang zur Klinik sowie der Aufenthalt auf dem Gelände untersagt.
  • Besuche sind, wie vor der Corona-Krise, schriftlich beim Bezugstherapeuten zu beantragen.
  • Heimfahrten können vorerst nicht stattfinden. Individuelle Ausnahmen können nach Risikoabwägung und Dringlichkeit erwogen werden.
  • Ausgangsregelungen werden entsprechend der Verordnungen des SMS / dem Pandemieverlauf angepasst.
  • Alle Ausgänge müssen mit dem Personal abgesprochen werden, um eine Risikoabwägung treffen zu können.

Allgemeine Hinweise

  • Besucherbereiche sind ausgeschildert: Sitzecke beim Sozialdienst, Terrasse U-Haus
  • Hinweisschilder (Abstand, Maskenpflicht, Desinfektion) sind gut sichtbar an allen Zugangspunkten angebracht
  • Kontrolle der maximalen Besucheranzahl und ggf. Besucherstopp

Aktuelle Informationen Coronavirus

Informationen zu präventiven Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus erhalten Sie hier und in unseren Einrichtungen.

Sollten Sie mit Ihrem Kind Urlaub in einem Corona-Risikogebiet machen, gilt nach Rückkehr die Verordnung zur Testpflicht von Einreisenden aus Risikogebieten des Bundesministeriums für Gesundheit vom 6.8.2020 bzw. die nach Landesrecht angeordnete Absonderung (Quarantäne). Erst danach ist bei Symptomfreiheit ein Besuch unserer Kindertageseinrichtungen möglich.

In unseren Kitas gelten coronabedingte Hygienebestimmungen, diese finden Sie auf der jeweiligen Einrichtungsseite.

In unseren Pflegeheimen, Kinderheimen, Wohnheimen und betreuten Außenwohngruppen für Menschen mit Behinderungen gelten für Besuche weiterhin coronabedingte Hygienebestimmungen. Das jeweilige Besucherkonzept finden Sie auf der betreffenden Einrichtungsseite.

Bitte beachten Sie auch die aktuellen Informationen der Landesregierung:

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