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Kompetenzzentrum für den Übergang in den Ruhestand (KÜR)

Träger: AWO Sachsen Soziale Dienste gemeinnützig GmbH

Ruhestand - und nun?
Mit dem Ruhestand enden die täglichen Anforderungen des Berufes und es beginnt eine Phase mit mehr Zeit für sich selbst, für andere und für soziale Kontakte, Zeit für Muße und Zeit für die Dinge, die liegen geblieben sind. Gleichzeitig ist der Ruhestand auch eine Herausforderung, die unterschätzt werden kann. Von einem Tag auf den anderen ändert sich der Tagesablauf, die Kontakte zu den bisherigen Kollegen nehmen ab und die Anerkennung durch den Beruf geht verloren.

Es gilt nun, neue Pläne und Perspektiven zu finden und zu entwickeln. Dabei drängen sich Fragen und Themen auf, die es zu durchdenken gilt: Wie war mein bisheriges Leben? Werde ich noch gebraucht? Welche neuen Aktivitäten können mich künftig erfüllen? Was kann ich für mich tun, um im Alter zufrieden und gesund zu leben?

Vieles spricht daher dafür, den Ruhestand bewusst zu planen und sich mit der neuen Lebensphase gedanklich auseinanderzusetzen. Das AWO Kompetenzzentrum für den Übergang in den Ruhestand unterstützt Sie mit verschiedenen Angeboten auf Ihrem Weg in die neue Lebensphase.

Das Kompetenzzentrum für den Übergang in den Ruhestand wird gefördert durch die Landeshauptstadt Dresden.

Workshop: Den Übergang gestalten

Dieser Workshop bietet Ihnen die Möglichkeit, den Übergang in den Ruhestand gut vorzubereiten. Die Teilnehmer werden ihre Berufsbiografie reflektieren, sich mit den eigenen Werten und Zielen auseinandersetzen sowie einen individuellen Fahrplan für die nachberufliche Lebensphase entwickeln. Sie erhalten wertvolle Anregungen, Ideen und Impulse zur Gestaltung des neuen Lebensabschnitts. Im Vordergrund stehen die Wissensvermittlung, praktische Übungen und der Austausch in der Gruppe.

Das Angebot richtet sich an Menschen, die bereits im Ruhestand sind oder sich in Vorbereitung darauf befinden. Der Workshop findet in einer Kleingruppe von maximal acht Teilnehmer/innen statt und besteht aus drei aufeinander aufbauenden Modulen mit einer Dauer von jeweils drei Stunden. Die Teilnahme ist kostenfrei, um eine verbindliche Anmeldung wird gebeten.

Modul 1: Gelungener Abschied aus dem Berufsleben — Abbruch und Aufbruch
Modul 2: Der Weg zu einem erfüllten Leben nach dem Beruf
Modul 3: Umgang mit dem Alter(n) — Wohlbefinden und Gesundheit erhalten

Referent: Dr. Tom Motzek, Gerontologe und Gesundheitswissenschaftler

Termine

Gesprächsreihe "Mit Lust und Inspiration in den Ruhestand"

Wie kann der Übergang in den Ruhestand gut gelingen? In Kurzvorträgen erhalten Sie Informationen und Anregungen zur Gestaltung der nachberuflichen Lebensphase. Sie erfahren woran beim Übergang in den Ruhestand gedacht werden sollte, welche Angebote es in Dresden gibt und wo Sie Kontakt und Austausch zu Gleichgesinnten finden. Im Anschluss: Ihre Fragen, Gespräch und Austausch.

Die Gesprächsreihe findet in Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft „In Gruna leben“ und dem Projekt „INKLUSIVE Senioren“ statt.

Termine

Wandern zu neuen Horizonten - Themenwanderung zum Berufsausstieg

Beim Wandern die Natur genießen – dabei wollen wir uns mit Fragen zum Einstieg in den Ruhestand beschäftigen. Wie kann man den Übergang in die neue Lebensphase meistern? Das Ende der Berufszeit stellt viele Fragen und bedarf der Neuorientierung. Wir vermitteln Ihnen eine Reihe von Anregungen und freuen uns auf den Austausch von Sichtweisen und Gedanken.

Termine

Unsere Angebote führen wir auch in Ihrer Organisation durch. Sprechen Sie uns an.

Kontakt

Kompetenzzentrum für den Übergang in den Ruhestand (KÜR)
Herzberger Straße 2-4
01239 Dresden
in GoogleMaps zeigen
Telefon 0351 2891613
kuer@awo-in-sachsen.de

Der Zugang ist barrierefrei.

Ihr Ansprechpartner

Dr. Tom Motzek

News

  • Landesseniorenbeauftragte im Kompetenzzentrum für Übergang in den Ruhestand

    Das Kompetenzzentrum für den Übergang in den Ruhestand stand am 8.7. im Mittelpunkt der sächsischen Seniorenpolitik. Das Kompetenzzentrum war Gastgeber für einen Pressetermin und die offizielle Amtseinführung der neuen Landesseniorenbeauftragten. Sachsens Sozialministerin Petra Köpping hat Christiane Schifferdecker zur neuen Landesseniorenbeauftragten bestellt. Christiane Schifferdecker ist 59 Jahre alt. Sie hat in Freiburg Rechtswissenschaften und Germanistik studiert und ist seit 1992 in der sächsischen Landesverwaltung, u.a. an der damaligen Fachhochschule Meißen und in der Staatskanzlei tätig. Seit 2018 arbeitet Christiane Schifferdecker im Sozialministerium, zuletzt im Bereich „Kinder und Jugendliche“.

    Sozialministerin Petra Köpping: „Ich freue mich, dass wir heute das Amt des Landesseniorenbeauftragten inhaltlich und personell neu ausrichten. Ich wünsche Frau Schifferdecker viel Kraft, Erfolg, Freude und Mut für ihr neues Amt. Ich wünsche mir, dass es uns gemeinsam gelingt, dem Lebensabschnitt als Seniorin und Senior in Sachsen eine neue Attraktivität zu verleihen und dass wir uns gemeinsam dafür einsetzen, die Interessen von älteren Menschen innerhalb der Staatsregierung gut zu vertreten.“

    Bereits seit 2005 gibt es im sächsischen Sozialministerium die Stelle einer/s Landesseniorenbeauftragten. Bisher war diese Funktion mit der Leitung des Referates 33 – Pflegeversicherung in Personalunion verknüpft. Im aktuellen Koalitionsvertrag hat sich die Sächsische Staatsregierung dazu bekannt, die Teilhabe von Seniorinnen und Senioren am kulturellen und gesellschaftlichen Leben zu stärken. Ein selbstbestimmtes Leben bis ins hohe Alter soll unterstützt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, ist eine inhaltliche und personelle Neuausrichtung der Funktion der/s Landesseniorenbeauftragten sowie der Übergang in eine eigene Stabsstelle notwendig.

    Landesseniorenbeauftragte Christiane Schifferdecker: “Bereits jetzt sind mehr als ein Viertel der Menschen in Sachsen 65 Jahre und älter. Und der Anteil älterer Menschen an der Bevölkerung wird – auch bundesweit – weiter steigen. Wer den Herausforderungen einer alternden Gesellschaft gerecht werden möchte, muss auch die Verschiedenheit der Älteren im Blick haben. „Die“ Senioren gibt es nicht. Es handelt sich um eine Bevölkerungsgruppe in einer Altersspanne von 30 bis 40 Jahren – mit ganz unterschiedlichen Biografien, Lebensentwürfen und Lebenslagen. Ich möchte ältere Menschen darin unterstützen, ihre Interessen wahrzunehmen und bis ins hohe Alter ein aktiver Part unserer Gesellschaft sein zu können.“

    Künftig sollen weniger die Defizite des Alterns im Mittelpunkt stehen, sondern vielmehr die Chancen, die ein neuer wertvoller Lebensabschnitt zu bieten hat. Dem Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, um nur einen Aspekt zu nennen.

    Die Ernennungsurkunde wurde deshalb im „Kompetenzzentrum für den Übergang in den Ruhestand“ in Dresden verliehen. Dr. Tom Motzek, Projektleiter der AWO-Einrichtung, erklärte: „Wir freuen uns, dass mit Frau Schifferdecker auf Landesebene die Belange von Senioren weiter fokussiert werden. Knapp jeder Zweite, der kurz vor dem Ruhestand steht, hat noch keine Pläne, wie er die neue Lebensphase gestalten will. Inspiration und Unterstützung liefern wir dabei gerne.“ Das Kompetenzzentrum wird gefördert von der Landeshauptstadt Dresden.

    Landesseniorenbeauftragte Christiane Schifferdecker: „Ich möchte Impulse setzen für eine neue Sicht auf das Alter(n): älter werden und altern ist eine Lebenslage, die ich nicht (wirklich) beeinflussen kann – aber ich kann sie gestalten. Es ist mir wichtig, dass die Potenziale älterer Menschen viel stärker als bisher als Chance für die Gestaltung der demografischen Entwicklung erkannt und betrachtet werden.“

Aktuelle Informationen Coronavirus

Informationen zu präventiven Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus erhalten Sie hier und in unseren Einrichtungen.

Sollten Sie mit Ihrem Kind Urlaub in einem Corona-Risikogebiet machen, gilt nach Rückkehr die Verordnung zur Testpflicht von Einreisenden aus Risikogebieten des Bundesministeriums für Gesundheit vom 6.8.2020 bzw. die nach Landesrecht angeordnete Absonderung (Quarantäne). Erst danach ist bei Symptomfreiheit ein Besuch unserer Kindertageseinrichtungen möglich.

In unseren Kitas gelten coronabedingte Hygienebestimmungen, diese finden Sie auf der jeweiligen Einrichtungsseite.

In unseren Pflegeheimen, Kinderheimen, Wohnheimen und betreuten Außenwohngruppen für Menschen mit Behinderungen gelten für Besuche weiterhin coronabedingte Hygienebestimmungen. Das jeweilige Besucherkonzept finden Sie auf der betreffenden Einrichtungsseite.

Bitte beachten Sie auch die aktuellen Informationen der Landesregierung:

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Video

  • Pressetermin mit neuer Landesseniorenbeauftragten.